Tommi Brem: Appendix Dick, Vol. 1

Tommi Brem: Appendix Dick, Volume 1
Hardcover mit Siebdruckumschlag, durchgehend illustriert
576 Seiten
Farbcover
ISBN: 978-3-946423-02-7
25 Euro
Illustrationen: Tommi Brem

Erstausgabe in der folgenden Ausstattung limitiert auf 100 Exemplare:
gebunden, signiert und nummeriert, 50 Schaubilder, Exemplare 1 bis 50 in Teilen handcoloriert, Schutzumschlag (Siebdruck in rot, blau, grün oder schwarz in unterschiedlicher Stückelung)

Erscheinungstermin: 26.04.2016 bei Topalian & Milani, Ulm

Der Autor & Illustrator:
Tommi Brem, geboren 1977, ist ein nachtaktives Multitalent. Bühnenbildner, Autor, Gestalter, Galerist, Publizist und Ausstellungsmacher. Während er bereits seinen Erzählband „Unterwegs mit Sisyphus“ vorbereitet, gibt es irgendwo in diesem Universum einen lachenden Gott, der sich an Tommis Existenz erfreut.
www.tommibrem.de
www.appendix-dick.com/

Kunst zum Buch

Kunst zum Buch: Drucke und Originalzeichnungen
HIER geht es zur Ansicht: LINK

Alle Namen aus allen Romanen & Kurzgeschichten des Autors Philip K. Dick („Minority Report“, „Paycheck“, „Blade Runner“), alphabetisch sortiert (und alphabetisch für Titel & Entstehungsjahre).

Wie vielen Menschen „begegnen“ wir eigentlich, wenn wir Bücher lesen? Und wie oft lesen wir über Namen in Büchern einfach hinweg, ohne etwas über den Hintergrund der Personen zu erfahren, einfach weil wir annehmen es handele sich um fiktive Personen?

Um das zumindest in Ansätzen herauszufinden hat Tommi Brem alle Kurzgeschichten und Romane des amerikanischen Autors Philip K. Dick gelesen und dabei die Namen aller auftauchenden und erwähnten Personen aufgeschrieben. Genaugenommen die Namen aller denkenden bzw. lebenden Wesen, egal ob es sich um handelnde Personen oder nur um Erwähnungen handelt. Insgesamt sind es deutlich über 3000 verschiedene Namen. Diese Namensliste erscheint nun, alphabetisch sortiert, in Buchform.
Als „Appendix“ zum Gesamtwerk von Philip K. Dick, gewissermaßen.

Philip K. Dick schreibt von frei erfundenen Personen mit frei erfundenen Namen. Einige der erfundenen Personen basieren auf realen Menschen. Eric Lampton aus „Die Göttliche Invasion“ beispielsweise soll von David Bowie inspiriert sein. Natürlich erwähnt Philip K. Dick auch real existierende Personen wie Benito Mussolini, Johann Strauss oder Marylin Monroe. Verweise auf fiktive Personen, die andere sich ausgedacht haben, gibt es selbstverständlich auch: Parsifal, Tim Finnegan, Micky Maus …
Vor diesem Projekt dachte Brem, „Bix Beiderbecke“ sei ein von Philip K. Dick erfundener Name. Mitnichten, wie sich herausstellte. Tatsächlich war Beiderbecke war ein Jazzmusiker, der 1931 im Alter von nur 28 Jahren verstarb. Laut Wikipedia gilt er als „einer der bedeutenden und einflussreichen weißen Jazzmusiker der 1920er Jahre“. „Brent Mini“ hingegen ist eine Erfindung von Philip K. Dick, auch wenn es später einen Künstler gab, der sich wohl nach diesem fiktiven Charakter benannt hat. Allerdings soll Dick bei Brent Mini an Brian Eno gedacht haben …Der „Appendix Dick – Vol. 1“ ist die erste Ausgabe eines Datenbestandes, der sich in Zukunft weiterentwickeln soll. Wenn es nach Brem geht, entsteht daraus eine ganze Enzyklopädie zum Gesamtwerk des Philip K. Dick, mit Querverweisen, Informationen zu allen Personen, aber auch zu Orten, Marken und Konzepten.Wer taucht also auf bei Philip K. Dick? Mehr Komponisten oder mehr Diktatoren? Mehr Micky Maus oder mehr Parsifal? Taucht man gar selber auf?

Und: Gibt es wirklich jemanden, der „Hundefutter“ heißt?

Stimmen zum Buch

Blog „besonders buch“:
„Es gibt Bücher, über die man schreiben sollte. Es gibt Bücher, über die man schreiben möchte. Und es gibt Bücher, bei denen die Finger anfangen zu kribbeln und der Puls steigt, wenn man daran denkt, sie zu besprechen. (…) Ein irres Buchkonzept von einem irre fleißigen Autor, aufwendig und schön umgesetzt von einem jungen, engagierten Verlag“.
> weiterlesen auf „besonders buch“

Besprechung auf dem Blog „DickKöpfigSammeln“:
> weiterlesen auf „DickKöpfigSammeln“

Über den Autor

„Einfach machen. Fehler am besten zweimal. Vielleicht war es ja keiner.“

So stellt sich Tommi Brem selbst vor. Er betrieb eine Ideenannahmestelle im Ulmer Stadthaus, erklärte den Mächtigen der Welt den „Frieden“ (inklusive Abkommen!) und brachte „Thing Fish“ auf die Bühne, das als unaufführbar geltende Bühnenwerk Frank Zappas. Damit sei er „grandios gescheitert“.
Der 1977 geborene Allrounder hat sich nicht nur einen Namen als Kurator eigenwilliger und thematisch herausragender Ausstellungen gemacht, sondern verknüpft immer wieder die Welten der Bildenden Kunst, des Theaters, der Literatur und des Alltags. Seine Ausstellungen im Ulmer “Stadthaus” wie auch in der “Griesbadgalerie” sind Besuchermagnete.

Als Autor legte er verschiedene Publikationen mit eigenen (englischsprachigen!) Werken vor sowie Bücher zum Werk von Tom Waits und dem Science-Fiction-Illustrator Eyke Volkmer.

2017 veröffentlicht Topalian & Milani Tommi Brems Katalog zum Werk des Trickfilm-Allrounders Bruce Bickford.

Website zum Buch

www.appendix-dick.com

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