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In eigener Sache

In eigener Sache

liebe freunde unseres verlags,

heute war ein trauriger tag: wir haben unseren verlag topalian & milani abgemeldet, zum jahresende 2021 wird er seine „geschäftstätigkeit einstellen“. das fiel uns nicht leicht. es war schmerzhaft.

2014 hatten wir, nach einem sehr anregenden verlagsabend in ulm mit gleich drei unabhängigen verlegern, den plan gefasst: wir bringen schöne bücher in die welt. bald darauf war der verlag in einer mittagspause gegründet. wir hatten den kopf randvoll mit ideen.
einiges davon konnten wir seither umsetzen, anderes nicht. es hätte noch vieles gegeben, das wir umsetzen wollten.

aber das wird nicht passieren.

nachdem uns schon das jahr 2019 ganz schön durchgerüttelt hatte, war die corona-auszeit eine richtig harte phase für unseren verlag. wir haben nun, als konsequenz daraus und durchaus sehr schweren herzens, beschlossen, unseren verlag topalian&milani zum jahresende 2021 einzustellen. das ist kein schritt, der uns leicht gefallen ist, zumal ja nicht eben wenige neue projekte auf realisierung warteten: die fortsetzung unserer klassiker-editionen, die anatol-knotek-reihe … eine neu konzipierte reihe mit frisch übersetztem …
aber nach den rückschlägen und entwicklungen der letzten zwei jahre sehen wir keine möglichkeit, das schiff wieder ins wasser zu bekommen.

es war uns eine freude, mit vielen großartigen künstler*innen arbeiten zu dürfen.

die begegnungen, das gemeinsame entwickeln von büchern, die mitunter beinah wundersamen momente – daran denken wir gerne. wir danken allen buchhändler*innen, die uns die treue gehalten haben auch im nicht enden wollenden corona-jahr.
wir bleiben am ball: florian l. arnold wird mit seiner neuen Edition Hibana weiterhin in kleinen feinen büchern gut illustrierten klassikertexten huldigen und rasmus schöll wird mit seiner Aegis Buchhandlung für die vermittlung des guten buches sorgen.

wir sagen danke und adieu.

es geht alles seinen weg.

mit schönem gruß von eurem verlag topalian & milani, ulm:

florian l. arnold & rasmus schöll

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