Arno Tauriinen: Goldgefasste Finsternis

Arno Tauriinen:
GOLDGEFASSTE FINSTERNIS

Roman
Englische Broschur, Fadenheftung,
Farbiger Vor- und Nachsatz,
Schutzumschlag, reich illustriert
292 Seiten
ISBN: 978-3-946423-11-9
21 Euro

Illustrationen: Max P. Häring

Erstausgabe

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„Dass die „Goldgefasste Finsternis“ auf Platz eins der 2009 vom Blumenbar Verlag initiierten, inzwischen etablierten Hotlist 2017 der unabhängigen Verlage gewählt wurde, ist die, man möchte sagen: goldrichtige Anerkennung für das gelungene experimentelle ­Zusammenspiel von Wort und Bild.“
TAZ

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13.10.17 Freitag, 21.00 h
Hotlist 2017 & Party der Independents
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„Die Welt ist Entsetzen und Entzücken, ohne beides kann nichts sein…“

Was uns 2015 in die Hände fiel – wortwörtlich – das hatten wir so auch noch nicht erlebt:
Eine literarische Wundertüte in einem Karton: Tausende von Zetteln, Notizen und Einwortbonmots, bestehend auf Papierfetzen, Bierdeckeln, Servietten sowie Hunderte von Schreibmaschinenseiten („Hermes Baby“!).

„Ich habe diese Geschichte in einem alten, verlebten, verwanzten, abgeschliffenen Kaffeehaus aufgeschnappt, es ist eine unwahre Geschichte voller Dinge, die in dieser Art niemals stattgefunden haben.“

So beginnt Arno Tauriinens Roman um die vom Teufel ersonnene Stadt „W.“. Wir begannen zu lesen und schnell wurde klar: Wir haben hier etwas ganz besonderes, regelrecht Grandioses vor uns.

„Wenn es jemals einen Menschen gab, an den wir mit unserem ganzen Herzen glaubten, wenn es jemals einen Menschen gab, dem unsere ganze Liebe gehörte, wenn es jemals einen Menschen gab, an dessen unbedingtes Genie wir glaubten, dann war es Lucius Onagre, der Theatermacher, der vor mehr als siebzig Jahren nach der Premiere seines letzten gewaltigen Werkes „Basilisk“ spurlos verschwand.“

Die ganze Welt ist ein einziges Theater und zu verdanken ist dies dem Theatergenius Lucius Onagre. Sein Meisterwerk Basilisk überzieht allmählich den ganzen Erdball, macht aus jeder Person einen Schauspieler oder Regisseur und aus jedem Ort eine Bühne. Was wird gespielt? Die alte Geschichte von Vater und Sohn: Gott und sein (einstiger) Lieblingssohn im ständigen Disput. Wie lässt sich Liebe erringen, was bedeutet Liebe, wenn man unsterblich ist?

Kafka on LSD

Tauriinens Roman ist ein Füllhorn an eigenwilligen, sprachgewaltig konstruierten Einfällen. Er zitiert und paraphrasiert fröhlich aus der Literatur seit der Renaissance. Uns erscheint das Buch wie eine Fortschreibung von Bulgakows Meister und Margarita, wobei auch eine klug eingesetzte Dosis von Franz Kafka und Georg Kreisler vorkommen dürfen.
Tauriinen lockt den Leser hinein in ein Labyrinth aus Komik und Düsternis, wie es wohl nur österreichische Autoren zu bauen verstehen. Wer eintaucht, begegnet einem durchweg amüsanten Figurenreigen, von Lucius Onagre bis Sigmund Freud, Richard Wagner bis Isidor Mahler. „Kafka on LSD“, fand „Westzeit“, Wolfgang Frömberg sah „eine Mischung aus Groucho Marx und Thomas Pynchon“.

Mit den exquisiten Tuschzeichnungen von Max P. Häring, der auch schon unseren Titel von Lutz Seiler so schön ausstattete, ist die Bühne bereitet für einen besonderen, sonderbaren, skurrilen, eigenwilligen Autor Wiener Art.

Lieferbar seit 27. März 2017

Über den Autor

Arno Tauriinen, geboren 1967 in Wien, ist nachtaktiver Autor. Er sammelt Raubtierzähne und alte Bücher und lebt, wenn er nicht in Wien als Neurologe arbeitet, im Tirolischen.
„Goldgefasste Finsternis“ ist sein erstes veröffentlichtes Buch.

Leseproben

https://issuu.com/topalianmilaniverlag/docs/leseprobe.tauriinen

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Stimmen zum Buch

„Ein außergewöhnlicher Roman. (…) Ein im positivsten Sinne irres, wahnwitziges, spektakuläres Buch voller Überraschungen, Kapriolen, unvermuteten Volten“
> SÄTZE & SCHÄTZE, Juli 2017

„Kafka on LSD. Ein herrlich irrationales Buch!“
> WESTZEIT

„Als hätten Groucho Marx und Thomas Pynchon zusammen ein Buch geschrieben“
> Wolfgang Frömberg

„Genial miteinander verquickte Ansammlung von absurden Sachen, mit Lust am Gruseln vielleicht als apokalyptische Verheißung oder als Vorlage für ein Ego-Shooter-Spiel, bei dem es gilt, die untoten Mozart-Klone um die Ecke zu bringen. Hand aufs Herz, die Lektüre von „Goldgefasste Finsternis“ macht Spaß. Man liest, schüttelt den Kopf und grinst gleichzeitig in sich hinein. (…)“
> Thomas Völkner, Hamburger Lokalradio, Sendung „Schwarz auf weiß“
>> AUDIO

„Die generös beigestellten, exquisiten Tuschzeichnungen bereiten dem Leser allergrößtes Vergnügen. Ihr Urheber, der Künstler Max P. Häring, hat sie wenigstens so anspielungsreich und raffiniert gestaltet, wie der Autor sein verrücktes „Luftschloss in Prosa“ gebaut hat. (…) Dass die „Goldgefasste Finsternis“ auf Platz eins der 2009 vom Blumenbar Verlag initiierten, inzwischen etablierten Hotlist 2017 der unabhängigen Verlage gewählt wurde, ist die, man möchte sagen: goldrichtige Anerkennung für das gelungene experimentelle ­Zusammenspiel von Wort und Bild.“
TAZ, Brigitte Werneburg, 21. 11. 2017

„Ein außergewöhnliches Buch, das aus der Zeit gefallen scheint – und doch zum Wahnsinn der Gegenwart perfekt passt“
> Marcus Golling, Augsburger Allgemeine

Die Welt von "Goldgefasste Finsternis"