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“ … Natürlichem genügt das Weltall kaum“

“ … Natürlichem genügt das Weltall kaum“

Homunculus
Nun Väterchen! wie steht’s? es war kein Scherz.
Komm, drücke mich recht zärtlich an dein Herz!
Doch nicht zu fest, damit das Glas nicht springe.
Das ist die Eigenschaft der Dinge:
Natürlichem genügt das Weltall kaum,
Was künstlich ist, verlangt geschlossnen Raum.

„Ho­mun­cu­lus (lat. für Menschlein), das ist in der Kul­tur­ge­schichte: ein künst­lich ge­schaf­fe­nes We­sen. Ho­mun­cu­lus, das ist: der Ur­ty­pus der Re­tor­ten­kre­a­tur, wel­che mensch­li­che Züge trägt, spricht, fühlt und denkt, und in vie­len Fäl­len ihr Vor­bild über­flü­gelt. (…) Wir re­sü­mie­ren: Ho­mun­cu­lus, das ist: die höchste Stufe der Kre­a­ti­vi­tät. Ho­mun­cu­lus, das ist: die Schöp­fung von Le­ben­di­gem aus Un­be­leb­tem. Ho­mun­cu­lus, das ist: der Vor­le­ser. Ho­mun­cu­lus, das ist: die li­te­ra­ri­sche Figur. Der Ver­lag gibt sich sei­nen Namen.“
So und nicht geringer stellt sich der Erlanger Homunculus Verlag vor, der mit seinem sehr ambitionierten Programm und unglaublich schönen Büchern ein junges Publikum für Klassiker gewinnt – und künftige Klassiker schafft.
Was läge näher, als die beiden Verlage „Homunculus“ und „Topalian & Milani“ einen Abend lang aus dem noch frischen und doch schon übervollen Nähkästchen plaudern zu lassen – in entspannter Runde an ungewöhnlichem Ort über schöne Bücher sprechen zu lassen, versetzt mit Livemusik und – vor allem! – viel Literatur, gelesen, gehört, an die Wände gepinnt …

So machen wir das! Am 30. September 2016 in Ulm.

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